Erster 3D Druck Workshop im Make OF!

Am kommenden Donnerstag, dem 11. ab 19h, ist es endlich soweit: Der erste offene 3D Druck Workshop im Make OF (Zollamtstudios, gegenüber Ledermuseum, Raum 401) findet statt!

Zollamt Studios

In der Medienetage im Juz Sandgasse können bereits seit einiger Zeit Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten dreidimensionalen Druckens erforschen. Im kommenden Januar werden es die Schüler der Eichendorff Schule sein. Ab Donnnerstag dem 11.12.,19h dürfen jetzt auch Erwachsene im kleinen Makerspace (Make OF) des Digital Retro Park e.V.s in den Zollamtstudios an die Geräte. Gespendet wurden diese von der Firma Atlantis, die damit beweist, dass PR durchaus auch mal produktiv, wenn nicht sogar produzierend sein kann.

MakeOFdoor

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Bei der Aktion „Offenbach druckt 3D“ geht es darum jüngere und ältere Offenbacher ausprobieren zu lassen, was es mit dieser neuen Technik auf sich hat. Statt zum Beispiel eine überall gleichgeformte (für Kinder: Action-) Figur zu kaufen, könnte es viel spannender sein sie selbst zu gestalten. -Oder sogar gleich selbst für sie Modell zu stehen. Auch das ist, dank räumlich erfassender Scanner, heute möglich

Beim 3D Druck wird, ähnlich wie beim bekannten Drucker, eine Datei “in Echt“ ausgegeben, allerdings nicht auf einem Blatt Papier. Erhitzter Kunststoff wird in feinen Lagen übereinander gedruckt, so dass ein dreidimensionales Objekt bis zur (bei diesem Modell-) Maximalgröße von 15X15X15 cm entsteht. Eine große, weltweite Open-Source-Szene hat dafür gesorgt, dass diese Geräte inzwischen auch für experimentierfreudige Normalverbraucher erschwinglich sind. – und außerdem den alten Wissenschaftlertraum von der Maschine die sich selbst reproduzieren kann ein Stück näher gerückt.

Wer schon immer das bessere Ersatzteil, die schlauere Handyhülle, das schönere Schmuckstück oder was immer sonst im Kopf hatte, kann eigentlich sofort ans Realisieren gehen: Um eigene ausdruckbare Modelle zu erstellen lässt sich gratis die relativ leicht erlernbare Software „Sketch Up“ herunterladen. Wer erstmal mit schon fertigen Kleingegenständen (bis zu 3X3cm) beim Workshop im Make OF einen Test machen will, sucht sich einen unter tausenden kostenfreien Downloads auf der Maker-Seite „Thingiverse“ aus. Zum Workshop am 11.12. anmelden kann man sich unter kostedder@googlemail.com. Bei größerem Andrang oder weitergehendem Interesse finden Folge-Workshops statt. Vorraussichtlich am 21. Januar, parallel zur ersten DRP-Ausstellung im Erdgeschoss, wird es einen weiteren Einführungskurs speziell für Mädchen und Frauen geben.

Die 5€ VR-Brille (v.1)

VR-Brillen sind mal wieder DAS Thema. Oculus macht es vor, Open Dive und Google Cardboard zeigen dass es auch billiger geht. Duch zufall bin ich jetzt auf eine andere günstige Lösung gestoßen:

In einem Buchladen habe ich eine Becherlupe für Kinder gefunden, der im Gegensatz zu den meisten Vertretern seiner Art nicht nur eine, sondern zwei Lupen hat. Stereo Insektenbeobachtung also. Statt normalerweise 9€ kostete diese dort nur 5€ und so habe ich es auf den Versuch ankommen lassen. Endlich zu Hause angekommen,  habe ich auf meinem iPhone zum testen Refugio 3Ds ‚Space Station‚  installiert (gibt es auch für Android). Hat wunderbar funktinert! 🙂

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Modifikation 1

Beim ersten Test fällt natürlich gleich auf, dass man ein Doppelbild sieht, da man wegen der fehlenden Trennung mit dem linken Auge auch das Bild für das rechte sieht und umgekehrt. Das kann man leicht mit einem Stück Pappe lösen. Glücklicherweise verdeckt das dann auch gleich den Anguss-Punkt der Acryl-Kiste.

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Jetzt kann man mal provisorisch das Smartphone befestigen:

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Modifikation 2

Beim Testen fällt schnell auf, dass die Box transparent ist und Licht und so von außen eindringt. Jetzt könnte man das Teil natürlich einfach außen z.b. mit Tape zukleben, aber außerem irritieren die Reflexionen auf der Innenseite der Box. Deswegen ist es sinnvoll, alles auseinander zu nehmen, ab zu kleben und innen und außen matt schwarz zu lackieren.

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Die Linsen ließen sich leider nicht gewaltfrei entfernen, deswegen habe ich mich dazu entschieden, sie einfach ab zu kleben und die Ringe blau zu lassen. Das hat sich im Nachhinein als gut erwiesen, da die von mir benutzte Farbe nicht sehr gut auf dem bunten Plastik hält und man so wahrscheinlich Farbabrieb an den Augen hätte -würde aber lustige Bilder ergeben.

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Das VR-Erlebnis ist jetzt schon deutlich beeindruckender.

Modifikation 3 (geplant)

Durch die Acrylscheibe vor dem Smartphone Display wird das Bild natürlich nicht besser, außerdem habe ich herausgefunden, dass der Brennpunkt der Linsen ca 5-10 mm näher an den Linsen liegt, als das Display. Daher habe ich vor im nächsten Schritt den Boden der Box zu entfernen und durch einen Smartphone Halterung zu ersetzen, in die man verschiedene Geräte einschieben kann.

Außerdem hat die Box links und rechts Ösen, die als Halterungen für die mitgelieferten Pinzetten dienen. Diese könne man leicht für ein Kopfband nutzen.

Hallo Welt!

Dies ist der offizielle Blog des Makerspace Offenbach. Hier sollen in der Zukunft Infos zum Makerspace und zu den Projekten, die dort entstehen, veröffentlicht werden. Das alles befindet sich, genau wie der Makerspace, noch im Aufbau. Also bitte noch etwas Geduld. 🙂