Über uns

Makerspace Offenbach, ein Raum für Ideen und Projekte

Ein Gemeinschaftsprojekt mit Platz für verschiedene offene Werkstätten zum Umsetzten eigner und gemeinsamer Projekte, Seminarräume, Raum zum Kochen und Essen, ein offener und kreativer Treffpunkt für Menschen mit Ideen und Lust am Selbermachen – solche oder ähnliche Träume haben mehrere Menschen in und um Offenbach, die sich seit Juni 2014 zusammenfanden und zusammen den Makerspace Offenbach gegründet haben.

Die Akteure kennen sich aus verschiedenen Zusammenhängen, aus festen und langjährigen Projekten wie dem DigitalRetroPark, aus dem Umfeld von Veranstaltungen wie das Festival „Bended Realities“ und der MakeRheinMain, dem WebMontagen in Offenbach und Frankfurt und vielen persönlichen Kontakten und Freundschaften.

Die Freunde vom DigitalRetroPark wollen als Verein auf lange Sicht ein Museum für alte Computer, Spielkonsolen, Arkade- und Flipperautomaten aufbauen. Ein großer Fundus an Exponaten ist schon vorhanden, Expertise sowohl in der Restaurierung derselben wie auch in Ausstellungsmanagement – nur fehlt ihnen neben festen Ausstellungsräumen eine gemeinsame Werkstatt, in der sie ihre alten Geräte wieder funktionstüchtig machen können.

Im Frühjahr 2014 bot sich die Gelegenheit, sich in den neu entstandenen „Zollamt Studios“, einem von der Stadt Offenbach für die örtliche Kunst- und Kulturszene zur Verfügung gestellten alten Bürohaus für die Nutzung einer der dort vermieteten Atelierräume zu bewerben.

Zollamt Studios

Die Idee gemeinsam mit dem DigitalRetroPark einen Raum zu suchen und zusammen etwas in Richtung einer offene Werkstatt aufzubauen, fanden alle Beteiligten gut und so schrieben wir eine gemeinsame Bewerbung mit unseren Konzeptideen für die Auswahljury der „Zollamt Studios“.

Zwar sind die Räume nur etwa 21 qm groß, aber wir waren der Meinung, ein gemeinsamer Raum als Kristallisations- und Treffpunkt wäre schon ein riesiger Schritt in Richtung eines größeren Projektes – wie immer sich das dann weiter entwickeln würde und was auch immer daraus entstehen könnte.

Im Mai bekamen wir dann auch prompt eine Zusage! Make OF, der Makerspace Offenbach war geboren.

Nun mussten wir uns schnellstmöglich einigen, wie wir die Kosten verteilen wollen. An nur einem Nachmittag gingen zwischen allen Beteiligten ein paar E-Mails hin- und her und die verbindlichen Zusagen für die Mietkosten waren da, die Finanzierung geklärt!

So schnell wie die Frage der Kosten geklärt werden konnte, so schnell war auch der Raum eingerichtet. Beim ersten Treffen einigten wir uns auf ein internetbasiertes Kommunikations- und Organisationstool namens Quip, um schnell und einfach Entscheidung vorzubereiten, diese zu treffen sowie alle notwendigen Informationen transparent und zeitnah weiterzugeben. Das hat sich bisher gut bewährt und wird von allen Beteiligten rege genutzt. Dort konnten wir uns schnell abstimmen, wer was an Werkzeugen und Einrichtungsgegenständen vom Lötkolben bis zum Sofa zur Verfügung stellt. Innerhalb von drei, vier Wochen war der Raum funktionsfähig eingerichtet, Tische, Stühle, Regale, Werkzeuge, Computer, 3-D-Drucker, einer Nähmaschine, Material und natürlich einer Kaffeemaschine.

Mehr Informationen über den Makerspace Offenbach gibt es über einen Twitteraccount sowie über diese Internetseite, die im Aufbau ist und die über verschiedene Projekte informieren soll. Derzeit ist, geschuldet den begrenzten Räumlichkeiten, der Fokus eher auf elektronische Projekte, 3-D-Druck und vielen Themen, die auch in Hackerspaces zu finden sind. Der Wunsch aller Beteiligten geht jedoch ganz klar in die Entwicklung weiterer Möglichkeiten: Arbeitsplätze zur Holz- und Metallbearbeitung, eine „mechanische Werkstatt“ zum Reparieren von Fahrrädern, Haushaltsgegenständen oder Dingen des täglichen Bedarfs – Stichwort „RepairCafe“ –, eine Textilwerkstatt für Grobes und Feines, Räume zum gemeinsamen Lernen, für Vorträge oder Seminare.

Das sind natürlich ambitionierte Pläne und ob wir all das verwirklichen können, mag sich im Laufe der Zeit zeigen. Aber wir haben mit dem Makerspace Offenbach in den Zollamtstudios schon einen wichtigen Schritt geschafft: Ein eigener Raum, ein Pool an Ideen, Projekten und Leuten, die bereitwillig ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen und bereit sind ihre Werkzeuge und Geräte miteinander zu teilen. Hier können wir Erfahrungen sammeln, Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung finden und vielleicht in absehbarer Zeit auch größere Räume anmieten.

Da viele von uns in anderen Projekten, Vereinen und Zusammenhängen aktiv sind, entsteht schon jetzt ein weitreichendes Netzwerk, das viele andere interessierte Menschen anzieht und zu neuen gemeinsamen Projekten anspornt. Also auch jetzt schon, mit unseren kleinen Räumlichkeiten ein großer Gewinn für alle Beteiligten.

Wer sich den Makerspace Offenbach gerne selbst ansehen möchte oder mit uns Kontakt aufnehmen will, bitte einfach auf unsere Webseite gucken und uns in den Kommentaren schreiben – wir freuen uns über Besuch!

Zollamt Studios, 4. OG, Frankfurter Straße 91, 63067 Offenbach


Größere Karte anzeigen

8 Gedanken zu „Über uns“

    1. Hallo Achim,

      danke der Nachfrage, unser Makerspace ist gesund und lebendig. Es geht ihm umso besser, je mehr mitmachen. Du bist herzlich eingeladen.

      Liebe Grüße

      Pawel

      1. Hallo, die Aktualität, z.B. bei den Terminen, läßt das zunächst mal nicht vermuten. In sofern frage ich mich, wann, wo, wie? Grüßle!

  1. My name is Julio and I work on the Kickstarter outreach team. I’m responsible for connecting with creators in the design and technology communities, and providing them with support.

    I am coming to Frankfurt very soon I wanted to connect with someone from your team and possibly come visit your makerspace while I’m in town.

    Let me know who I can talk to in order to figure out if this is a possibility.

    Thanks, Julio

  2. Hallo allerseits,
    gibt es bestimmte offene Zeiten, an denen man im Makerspace vorbeischauen kann, ohne gleich einer Veranstaltung beiwohnen zu müssen?

    LG
    xinulina

  3. Hallo Make Offenbach,
    ich bin Grafik-Designerin und Hobby-Bastlerin/Werklerin in Frankfurt. Den Gedanken zu offenen Werkstätten in Frankfurt hatte ich schon lange in mir schlummern, doch dann kamen 2 Kinder dazwischen … Jetzt hat mir eine Wiener Plattform, der Werksalon Wien http://werksalon.bplaced.net/werkstatt/ wieder Elan und Auftrieb in dieser Idee gegeben.
    Und durchs Recherchieren bin ich jetzt auf Euch gestossen! Die diese Idee ja auch schon verfolgen …
    Kann man bei Euch noch mitmachen oder wie funktioniert Eure Idee?
    Ich würd mich gerne mal mit Euch treffen!

    Schöne Grüße aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel,
    Isabella Stirm

    1. Klar und gerne! Wir treffen uns z.B. diesen Donnerstag Abend ab 19h für Sound-Projekte, da könntest du vorbei schauen. Zur Zeit ist alles noch etwas im Aufbau und es gibt noch keinen fixen offenen Termin, auch wenn schon einiges gemacht und gebaut wird.
      Schick mir deine pm an kostedder@googlemail.com und ich lad dich auf das Make OF Quip ein, zur Zeit unsere Diskussions&Projektplattform.
      Im Moment sind wir damit beschäftigt den Digital Retro Park in OF crowd-zu-funden, sozusagen ein Museum für Digitalgeschichte mit größerem Makerspace. Lässt sich schon einiges nettes anfangen bei uns, aber man sieht auch im Video, dass der Raum recht klein ist:
      https://www.youtube.com/watch?v=ACtmVBbdkHQ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.